Offen. Ehrlich. Direkt.

Methodik

Was Sie kaufen, wenn Sie mich beauftragen.

Beratung wird oft als Blackbox verkauft: ein Tagessatz, ein vager Umfang, ein Ergebnis, das sich erst am Ende zeigt. Ich arbeite nach einem festen Vier-Phasen-Ablauf. Jede Phase hat einen definierten Inhalt, ein greifbares Ergebnis und einen Festpreis.

Entscheidend dabei: Jede Phase liefert ein eigenständiges Ergebnis, das für sich Bestand hat. Nach jeder Phase entscheiden Sie neu, ob die nächste folgt. Kein Paket, keine Mindestlaufzeit — wenn Phase 1 zeigt, dass Sie allein weiterkommen, ist das ein legitimes Ergebnis.

Sie bestimmen den Ausschnitt

Der Ablauf bleibt derselbe, egal wie groß der Gegenstand ist. Ob eine komplette IT-Landschaft geprüft wird oder die Frage, ob ein bestimmtes System abgelöst werden soll — die Systematik ändert sich nicht, nur ihr Umfang.

Gesamte IT-Organisation

Infrastruktur, Prozesse und Verantwortlichkeiten über das ganze Unternehmen hinweg.

Einzelner Bereich

Eine Abteilung, ein Standort oder ein abgegrenzter Teil der IT-Landschaft.

Einzelne Entscheidung

Ein konkretes Projekt oder eine anstehende Produktwahl, die fundiert abgesichert werden soll.

Das ist der eigentliche Unterschied zu klassischen Beratungsangeboten: Sie müssen sich nicht für ein Programm entscheiden, das größer ist als Ihr Problem. Auch eine einzelne Produktentscheidung rechtfertigt eine unabhängige Prüfung — und bekommt dieselbe Systematik wie ein Gesamtmandat.

Erarbeitet, nicht abgeliefert

Eine Strategie, die von außen ins Unternehmen gereicht wird, bleibt liegen. Deshalb ist die Einbindung der Beteiligten kein guter Vorsatz, sondern Teil des Verfahrens:

Das gilt unabhängig davon, ob es eine eigene IT-Abteilung gibt. Gerade Unternehmen ohne eigene IT haben oft niemanden, der ein Angebot fachlich gegenprüfen kann — dort ist eine unabhängige Einschätzung am wertvollsten.

Der Ablauf in vier Phasen

Phase 1

Foundation

Die Bestandsaufnahme. Ich kläre, wer an IT-Entscheidungen beteiligt ist (Stakeholder-Mapping), erhebe den Ist-Zustand und führe fünf bis acht halbstrukturierte Interviews. Darauf folgt die Risiko-Discovery über vier Kategorien und die Red-Flag-Prüfung.

Ergebnis: ein Risikoakzeptanz-Workshop mit der Geschäftsführung und ein schriftlich fixiertes IT-Strategie-Mandat — die Grundlage für alles Weitere.

Entscheidungspunkt — weiter oder nicht?

Phase 2

Direction

Aus dem Mandat wird eine Richtung. Hier entstehen die strategischen Entscheidungen: welche Systeme bleiben, welche abgelöst werden, welche Prioritäten in welcher Reihenfolge greifen.

Ergebnis: eine dokumentierte IT-Strategie mit priorisierter Reihenfolge — auch dann verwendbar, wenn Sie die Umsetzung intern oder mit einem Dienstleister Ihrer Wahl angehen.

Entscheidungspunkt — weiter oder nicht?

Phase 3

Enablement

Die Umsetzungsbegleitung — modular aufgebaut, damit Sie nur das beauftragen, was Sie tatsächlich brauchen. Nicht jedes Unternehmen benötigt Unterstützung bei jedem Schritt.

Ergebnis: pro Modul ein abgeschlossener Umsetzungsschritt. Die Module lassen sich einzeln beauftragen und einzeln beenden.

Entscheidungspunkt — weiter oder nicht?

Phase 4

Operate & Evolve

Der laufende Betrieb. Strategie ist kein Dokument, das einmal geschrieben und dann abgelegt wird — sie muss mit dem Unternehmen mitwachsen. Diese Phase läuft als Retainer.

Ergebnis: eine Strategie, die aktuell bleibt — mit regelmäßiger Überprüfung statt einmaliger Bestandsaufnahme.

Der Red-Flag-Mechanismus

In Phase 1 prüfe ich nicht nur, was verbessert werden könnte, sondern auch, was akut gefährlich ist. Drei Kriterien lösen eine Red Flag aus:

Trifft eines davon zu, greift ein dreistufiger Ablauf: Sofortbenennung, Gespräch mit der Geschäftsführung innerhalb einer Woche, dann eine Entscheidung. Wird das Risiko bewusst ignoriert, beende ich das Mandat. Das ist vertraglich verankert und nicht verhandelbar — sonst wäre die Unabhängigkeit nur eine Behauptung.

Der eigentliche Grund ist aber kein vertraglicher: Ich kann nicht an einer Strategie weiterarbeiten, deren Fundament ich für gefährdet halte. Ein Befund, der gesehen und dann bewusst übergangen wird, macht jede weitere Empfehlung wertlos — und mich zum Mitwisser.

Warum Festpreis statt Tagessatz

Bei Zeit-und-Material trägt der Kunde das Risiko, dass etwas länger dauert. Bei einem Festpreis trage ich es. Das ändert die Anreize: Ich verdiene nicht daran, dass eine Analyse ausufert, sondern daran, dass sie zu einem belastbaren Ergebnis führt.

Die konkreten Preise pro Phase bespreche ich im Erstgespräch — sie hängen von Größe und Ausgangslage des Unternehmens ab.